Gelebte Willkommenskultur in Köpenick

Der 1. FC Union Berlin engagiert sich schon länger für die Integration von geflüchteten Menschen. Neben der Teilnahme am 1. Berliner Flüchtlings-Sport-Kongress lädt der Verein regelmäßig Geflüchtete zu Heimspielen ins Stadion An der Alten Försterei ein. Im Herbst beteiligte sich Union am Fußballturnier für Teams aus Flüchtlingsprojekten.

Für große Aufmerksamkeit sorgte die Bereitstellung des Fanhauses als Notunterkunft. Das Gebäude mit einer Fläche von über 1.200 qm sollte eigentlich künftig als Fanhaus mit Büros, Gastronomie und einem Service-Center genutzt werden. Die Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um dem Land Berlin die Immobilie als Unterbringungsmöglichkeit für 120 geflüchtete Menschen in den Wintermonaten zur Verfügung zu stellen.

Bei einer Führung durch die Unterkunft mit Heimleiter Peter Hermanns und Union-Koordinator Sven Mühle bekam ich einen Einblick in den Alltag und die Probleme, Hoffnungen und Wünsche der BewohnerInnen.

Union Berlin, der Internationale Bund und die vielen Ehrenamtlichen leisten hier großartige Arbeit. Hier wird den Menschen jeden Tag aufs Neue gezeigt, dass sie in unserem Land willkommen sind. Ich danke dem Team und allen Ehrenamtlichen, die tagtäglich Einsatz zeigen und sich für ein friedvolles Miteinander einsetzen.

Autor_in

Sprecher für Bildungspolitik
Sprecher für Sportpolitik

2 Kommentare

Harald Weihner

Sehr gut, wie Union unkompliziert Flüchtlingen hilft. Ein Beispiel, dass Schule machen sollte. Auch der BVB Dortmund hat ungenutzte Immobilien, die sich dafür eigen würden. Aber leider steht bei diesem Klub der Profit im Vordergrund.

Dr. Greifengardt

Sehr gut

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