Ruhrgebiet muss Gründungsmetropole werden

Vorstellung Gründungsbroschüre © Kai Gehring (Mitte) stellt gemeinsam mit Peter Seydel und Issa Pourgholam die Broschüre vor.

In einer Broschüre habe ich Gründungsgeschichten aus meiner Heimatregion, dem Ruhrgebiet, gesammelt. Das Ziel: höhere Attraktivität und ein Imagewandel der Region zur kreative Metropole. In 20 Portraits stelle ich Menschen vor, die im Ruhrgebiet den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben – von der Cafébetreiberin aus Rüttenscheid, über die Anbieter von fair gehandelter Kleidung, bis zu Hightechspezialisten.

Ich bin begeistert, welche Vielfalt in der Gründungslandschaft im Ruhrgebiet steckt. Die Geschichten zeigen eindeutig: Das Ruhrgebiet kann mehr als Großindustrie und steckt voller Ideen. Die Starterinnen und Starter sind Pioniere des Wandels. Vor allem durch die große Dichte von Hochschulen bietet das Ruhrgebiet für Gründungen einmalige Bedingungen. Es gilt jedoch, diese Chancen besser zu nutzen. Andere Regionen kämpfen hart um Gründerinnen und Gründer. Da müssen wir besser werden. Sowohl in der tatsächlichen Unterstützung, als auch beim Image und Selbstbewusstsein. Wir müssen Hotspot für Start-Ups werden.

Präsentiert habe ich die Broschüre gemeinsam mit zweien der Gründer, Issa Pourgholam und Peter Seydel. Die beiden Gründer, die in Mülheim mit ihrer Firma TRIBOOT GmbH Hightech-Dienstleistungen für Unternehmen anbieten, erleben es oft, dass Absolventen z.B. nach Berlin abwandern, gerade im Softwarebereit. Ich möchte, dass wir die Metropole der Talente, der Ideen und des Gründungsgeist werden. Mein Ziel ist, dass sich Gründerinnen und Gründer gezielt für das Ruhrgebiet entscheiden. Daran müssen wir als Region systematischer arbeiten. Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik gemeinsam.

Auch die Bundesebene muss für gute Rahmenbedingungen sorgen. Wir brauchen bessere Regeln für Wagniskapital und eine gute Beratung von Gründungswilligen. Vor allem müssen wir Unternehmensgründern die Möglichkeit geben sich um ihre Idee zu kümmern und nicht um Bürokratie. Viele dieser Punkte, zum Beispiel ein Gründungstipendium, hatten wir im Rahmen der Jamaika-Verhandlungen vereinbart. Ich bedauere, dass es nun nicht dazu kommt.

Gründerinnen und Gründer im Ruhrgebiet brauchen und verdienen mehr Aufmerksamkeit. Die Broschüre mit ihren Geschichten gibt es hier

Autor_in

Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Forschung

Ein Kommentar

Öko-Theosoph

Wir brauchen eine öko-konservative Politik.
Es sollte lange Sabbatzeiten anstatt Rentenzeiten geben (denn es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relativ großen Orten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese und weitere Maßnahmen führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (moderne Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

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